Gemeinsam sind wir bunt und stark

Wir verstehen uns als eine Schulgemeinschaft, in der Kinder vieler Nationen, Kulturen und Religionen gleichberechtigt miteinander leben und voneinander lernen. Hierbei ist uns wichtig, dass sich jeder an unserer Schule wohlfühlt. Der Einzelne ist Teil des Ganzen, wird als eigene Person geschätzt und geachtet. Dabei hat jedes Kind das Recht auf Stärken und Schwächen und wird so akzeptiert, wie es ist. Durch die Würdigung der individuellen Leistungen stärken wir das Selbstwertgefühl der Kinder und unterstützen sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

 

Wir gehen friedlich und respektvoll miteinander um

Wir möchten, dass sich alle an unserer Schule wohlfühlen und gehen respektvoll, offen, friedlich und rücksichtsvoll miteinander um. Darum begegnen wir uns mit gegenseitiger Achtung und Toleranz und sind hilfsbereit zueinander. Wir zeigen unseren Schülerinnen und Schülern durch das Faustlos-Konzept Möglichkeiten auf, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Auf Regeln und Rituale legen wir sowohl im Klassenverband als auch im ganzen Schulalltag wert. Wir wollen Vereinbarungen und Ordnungen einhalten und uns so behandeln, wie wir es von anderen erwarten.

Wir lernen auf unterschiedlichen Wegen mit individuellen Stärken

 

Wir lernen miteinander und voneinander.

Lernen ist für uns ein ganzheitlicher Prozess, der Kopf, Herz und Hand einschließt.

Jeder lernt so gut er kann, auf unterschiedlichen Wegen mit individuellen Stärken. Um die Lernfreude der Kinder zu gewährleisten, sehen wir Fehler als Lernchancen und notwendige Schritte auf dem Weg des Lernens.

Die gezielte Förderung einer jeden Schülerin, eines jeden Schülers hat für uns einen hohen Stellenwert, deshalb fördern wir jedes Kind entsprechend seiner individuellen Lernausgangslage, die bereits zu Beginn der Schulzeit diagnostiziert wird.

In offenen Unterrichtsformen (z.B. Arbeit mit dem Wochenplan) bieten wir ein selbständigkeitsförderndes Methodenrepertoire (z.B. kooperative Lernformen) an.

Unser Förderband ermöglicht sowohl Kindern in jahrgangshomogenen als auch jahrgangsheterogenen Kleingruppen individuelle Lernchancen.

Projektorientierter Unterricht fördert Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in jahrgangsübergreifenden Gruppen.

 

Wir möchten, dass alle Kinder das Lernen lernen.

Wir möchten, dass alle Kinder mit Freude lernen.

 Um dies zu erreichen verstehen wir uns als Lernbegleiter, deren Aufgabe es ist, den Kindern Metastrategien zu vermitteln. Dabei stehen das aktiv-entdeckende handlungsorientierte Lernen sowie das fächerübergreifende Arbeiten in verschiedenen sozialen Konstellationen im Vordergrund. Um die Lernmotivation sowie Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Kinder zu stärken, setzen wir zunehmend ein selbstständigkeitsförderndes Methodenrepertoire ein. Wir wollen uns gemeinsam auf den Weg machen, verstärkt kooperative Lernformen in unserem Unterricht zu verankern. Dies sehen wir als Chance für alle Kinder, sich intensiver mit den fachlichen Inhalten auseinanderzusetzen. Der Umgang mit den kooperativen Lernformen erhöht die Motivation der Schülerinnen und Schüler und führt zu einer stärkeren Identifikation mit der Klasse und der Schule. 

 

Wir sehen Sprach- und Leseförderung als Grundlage des gesamten Unterrichtes.

Aufgrund der Multilingualität an unserer Schule bringen die Kinder sehr unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen mit. Um allen Kindern bestmöglich gerecht zu werden, sehen wir es als unverzichtbare Aufgabe an, die deutsche Sprache durchgängig in jedem Unterrichtsfach zu fördern. Dieses bedarf einer bewussten Orientierung an den Interessen der Kinder. Eine spielerische Auseinandersetzung mit der Sprache Deutsch ermöglicht ihnen einen leichten Einstieg und dadurch schnell Erfolgserlebnisse. Um auch Kinder mit keinen oder sehr geringen Deutschkenntnissen im Regelunterricht teilhaben zu lassen, werden sie in unserem Förderband individuell in der deutschen Sprache gefördert. Neben dem Bereich der Sprache messen wir der Kernkompetenz Lesen –als Schlüssel zur Welt- eine hohe Bedeutung zu. Leseförderung sollte attraktive Angebote beinhalten, die die Kinder zum Lesen verlocken. Daher ist uns ausreichende Lesezeit im Unterricht ebenso wichtig wie der handlungsorientierte Umgang mit Büchern. Jede Klasse besitzt ein vielfältiges Bücherangebot (Klassenbücherei), die Schulbücherei lädt zu selbstständigem Erkunden ein und auch regelmäßige (Vor-)Leseaktionen (Vorlesestunden, Lesepausen, Einsatz von ehrenamtlichen Lesepaten, Autorenlesung) bieten den Kindern Möglichkeiten, sich auf vielfältige Weise mit dem Medium Buch auseinanderzusetzen und ihre Kompetenzen im Bereich Lesen orientiert an ihren eigenen Interessen zu erweitern. Im Rahmen einer wöchentlich stattfindenden Lese-AG sowie unserer jährlichen Literatur-Projektwoche bietet sich den Kindern die Möglichkeit in jahrgangsübergreifenden Gruppen zu verschiedenen Themen zu arbeiten. Besonders der abschließende Vorlesewettbewerb ist immer ein großer Anreiz.

 

Wir möchten durch ein reichhaltiges Schulleben die Gemeinschaft stärken

Durch ein aktives und vielseitiges Schulleben soll ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen und gestärkt werden. Jahreszeitliche und andere Themen nehmen wir als Anlass zur Projektarbeit und zum Feiern: Weihnachtsfeiern, Plätzchen backen, Basteltage zur Dekoration der Schule, Schulfeste, musikalische Veranstaltungen, Präsentation von Projektwochenergebnissen, Klassenfeste, Karnevalsfeiern, Leseprojekte.

Unser Schulleben präsentieren wir auch durch Tage der offenen Tür.

Regelmäßige Besuche außerschulischer Lernorte sind uns sehr wichtig: Tagesausflüge, mehrtägige Klassenfahrten, Theaterbesuche, Sportfeste im LAZ Nord, Kulturstrolche.

Wir sehen uns als Stadtteilschule und nehmen aktiv am Stadtteilleben teil, u.a. durch die Mitgestaltung von Stadtteilfesten, die enge Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten, dem Sozialraum und der Polizei (Verkehrserziehung).

Außerdem beteiligen wir uns an kommunalen Veranstaltungen wie z.B. ‚Gütersloh international‘ und dem Weltkindertag.

 

Wir sehen Kooperation und Teamarbeit als Basis unserer Erziehungsarbeit.

Die Kooperation von Grundschullehrkräften, Sozialpädagogen, ErzieherInnen aus der OGS und den Eltern führt zu einer positiven Schulatmosphäre. Innerhalb der Klassen- und Jahrgangsteams arbeiten die KollegInnen eng zusammen. Teamteaching und äußere Differenzierung in Kleingruppen (s. Förderband) ermöglichen es, differenziert auf das individuelle Leistungsvermögen der Kinder einzugehen. Außerdem arbeiten wir intensiv mit anderen Institutionen (wie z.B. dem Jugendamt, dem Kompetenzzentrum, der Jugendhilfe, der Diakonie) zusammen.

Zudem besteht eine vielfältige Kooperation mit den Kindergärten durch gemeinsame Elternabende, regelmäßige Arbeitskreise, Beratungsgespräche und gegenseitige Besuche der Kinder.

Eine neu installierte Steuergruppe arbeitet eng mit der Schulleitung an der Schulentwicklungsplanung und begleitet die Arbeitsprozesse des gesamten Kollegiums.